.. und das unverändert seit 3 Jahren. Dem kann ich nichts entgegen bringen, die Stadt ist einfach wunderschön!
Wir sind am 28.09. nachmittags in Vancouver angekommen. Wir mussten von der Busstation zum Glück nicht weit bis zu unserem Hostel laufen. Das Hostel liegt in der Altstadt und weist dementsprechend ein gewisses Alter auf. Aber wir hatten Glück mit unserem Zimmer, denn wir haben das Eckzimmer erhalten, was das größte und lichtdurchflutetste ist. Abends sind wir noch durch die Altstadt getigert und haben uns in einem Restaurant/Bar niedergelassen um eine Kleinigkeit zu essen und Bier zu trinken. Die Altstadt hat mich sehr an Dublin erinnert. Alles mit Backstein und urige Kneipen mit Livemusik - toll!
An unserem ersten richtigen City Tag sind wir erstmal schön gemütlich frühstücken gegangen. Da Janina vor Seattle bereits in Vancouver war hatte ich meine persönliche Reiseführerin. Wir sind dann erstmal Richtung Wasser und dann am Hafen entlang gelaufen, anschließend durch die Stadt. Einfach schön! Mittags haben wir uns in einem Park in die Sonne gelegt. Mehr haben wir eigentlich nicht gemacht da ich auch was erklärtet war. Abends im Hostel haben wir unsere Zeit nach Vancouver geplant.
Am 30.09. sind wir zum Grouse Mountain gefahren, ein Berg nur 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Es wird also langsam deutlich weswegen die Stadt auf Platz drei ist - schöne City, Wasser und Berge!
Den Berg sind wir wieder hoch gelaufen, obwohl eine überteuerte Gondel fuhr. „Slowly but steady“ war unser Motto, da ich immer noch was angeschlagen war. Der Weg streckte sich über 2,5 km und 800 Höhenmeter. Dort war auch gut was los wegen dem schönen Wetter und viele Einheimische fordern sich damit heraus den Weg am schnellsten hoch zu laufen. Für uns unmöglich..
Oben war dann ein kleiner Abenteuerpark mit Restaurants, Aussichtspunkten, Attraktionen, Shows und Grizzlybären. Wir hatten uns vorher informiert und erfahren, dass die Bären aus einer Notsituation gerettet wurden, dennoch war es traurig die Bären zu sehen, weil die so verloren aussahen und im Vergleich wenig Platz hatten. Also schnell weiter. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Bucht und die Stadt. Der Tag war einfach schön, wegen dem sonnigen Wetter und dem kostenfreien Shuttle, den wir eigentlich nicht hätten nutzen können, aber Schnorrer for Life! Das eingesparte Geld ging dann für Kuchen drauf bei einem Bäcker nur wenige Meter vom Hostel entfernt, wo es neben Leckerein auch gutes Brot gibt. Da haben wir natürlich zu geschlagen.
An unserem dritten Tag haben wir Fahrräder gemietet und sind damit am Wasser entlang durch einen Park gefahren. Das war super schön, da wir wieder mal sonniges Wetter hatten. Die Strecke zieht sich über ungefähr 25 km wo von wir insgesamt 17 km gefahren sind. Zwischendurch haben wir bei Granville Island eine Pause eingelegt um dort über den Markt zu gehen und haben dort zu Abend gegessen. Super süße kleine Insel in der Bucht von Vancouver. Wieder ein sehr aktiver Tag mit vielen schönen Ecken!
Für den nächsten Tag hatten wir uns ein Auto gemietet, um eigentlich zum Lynn Canyon zu fahren, ein Nationalpark welcher auch nur 40 Minuten von der City entfernt ist. Dort sollte es eine Hängebrücke geben und natürlich auch einen schönen Park, aber die Brücke wurde auf Grund von Restaurierung einen Tag vorher gesperrt, deswegen sind wir dort doch nicht hin, sondern sich zu einem Vorort von Vancouver gefahren - Deep Cove. Dieser liegt direkt am Wasser mit schönen Häusern. Dort gibt es auch viele Wanderwege, davon sind wir einen zu einem Aussichtspunkt gelaufen, von dort hatten wir eine schöne Aussicht auf die Bucht und die Stadt im Hintergrund. Im Anschluss waren wir noch beim Capilano River und der dort angesiedelten Lachs Brutstätte. Das war eigentlich ganz spannend und interessant, da der Lachs bekanntlicher weise überfischt ist und bei weitem nicht mehr dir Größe aufweist, wie vor einigen Jahren. Bis auf die Nacht vom 02.10. auf den 03.10. haben wir in dem Hostel in der City übernachtet, die letzte Nacht haben wir wieder in einem Airbnb übernachtet, weil dieser in der Nähe vom Flughafen war, denn am 03.10. haben wir dort unser Auto leider gegen ein kleinere eintauschen müssen - das hatten wir zuerst gemietet. Mit dem Auto ging es dann Richtung Rocky Mountains. Dazu in einem späterem Blogbeitrag.