Wir befinden uns im nördlichen Teil Thailands.
Übersetzt heißt die Stadt "neue Stadt", obwohl diese mindestens 700 Jahre alt ist.
Wir sind mit dem Nachtzug von Bangkok aus dorthin gefahren, was eine ziemlich coole Erfahrung war. Tagsüber sitzt man in einem 4er mit einer Tischmöglichkeit und abends wird von oben ein Bett runtergeklappt, was das Topbett ist und die Sitzecke wird zu einem netten Bett ausgefahren. Wer im oberen Bett schläft wird mit zwei Gurten vom runterfallen abgehalten. Gut dass der Zug durchgehend am ruckeln ist. Das hat mich was zeit gekostet um überhaupt einzuschlafen. Außerdem brannte die ganze Nacht über das Licht im Gang und die Klimaanlage lief durchgehend auf gefühlte Minusgrade. Gut dass wir gut vorbereitet waren und uns lange Klamotten ins Handgepäck gepackt haben. Das große Gepäck wurde unter den sitzen verstaut.
Morgens in Chiang Mai angekommen sind wir zu unserem Hotel gefahren, wo wir glücklicherweise bereits einchecken konnten. Da Janina nicht ganz so gut schlafen konnte, haben wir uns nochmal was ausgeruht, bevor wir die Stadt erkundet haben. Da bekanntlich das Leben in Thailand sehr günstig ist, haben wir uns in einem 3* Hotel eingemietet mit regendusche, Frühstückbuffet und freies Internet, für umgerechnet 10€ die Nacht zusammen.
Immer noch früh am Tag sind wir einfach mal losgetigert, was sich als nicht ganz so einfach heraus gestellt hat, weil man null Orientierungssinn hat und man in irgendwelche ecken kommt, die nicht unheimlich sind, aber man dachte woanders raus zukommen. In einem netten Restaurant haben wir uns fettes Mittagessen für zusammen 6€ geholt. Gestärkt haben wir den älteren Stadtteil von Chiang Mai besichtigt, wo sich insgesamt 35 Tempel befinden. In 2 oder 3 sind wir auch rein gegangen. Einer war sogar aus Holz gebaut, was mal was ganz neues war. Ansonsten befinden sich in dem Viertel kaum Hochhäuser und es sieht irgendwie überall gleich aus. Auch dort befinden sich alte und moderne Häuser direkt nebeneinander. Bestes Beispiel ist unser Hotel gewesen, welches links neben dem Eingang eine kleine Bruchbude stehen hatte wo die Leute Fleischspieße verkauft haben.
Einiges ist kaputt, wie zum Beispiel die Gehwege, wo drauf man richtig achten muss. Außerdem sind die Straßen eng, und überall hängen viele Stromkabel. Das haben wir auch schon in Bangkok gesehen. Teilweise sehen die Strommäste so überladen aus, sodass man das Gefühl bekommt, diese dicken Beton- oder Holzstämme kippen gleich um. Manchmal muss man sogar den Kopf was einziehen, weil man angst bekommt and die Stromkabel dran zu kommen.
In Chiang Mai gibt es einige Märkte. Einmal den täglichen Nightmarket, den Saturday und Sundaymarket wo sie wieder die ganzen Souvenirs, shirts und Spieße verkaufen. Auf dem Nightmarket waren Janina und ich einmal nett einkaufen. Da zeitgleich auch der Saturdaymarket war, war es beim Nightmarket nicht so überladen mit menschen und man konnte sich in Ruhe umgucken und sich frei bewegen. Außerdem waren die Preise nicht so "hoch" wie in Bangkok, weshalb wir um so mehr gekauft haben. :D
Was sehr bekannt bei Chiang Mai ist, ist der Doi Suthep Tempel, welcher auf einem Berg gelegen ist. Mit einer geführten halb Tages Tour sind wir zu erst zu einem Dorf von Bergeinwohner gefahren, welche vor mehreren Jahren aus politischen Gründen ihr Land verlassen haben und nun in den Bergen Nordthailands leben. In der Broschüre wurden diese als primitiv beschrieben, weil die anscheinend kein Alphabet haben und somit Analphabeten sind. Anscheinend auch eine Touristenattraktion. Am anfang waren Janina und ich dagegen, aber weil das inklusive war mussten wir da eh hinfahren. Dann hat sich herausgestellt, dass die Leute ebenfalls Souvenirs verkaufen und sehr auf den Tourismus angewiesen sind. Man bekommt kaum was von deren eigentlichen "primitiven" Lebensstil mit. Während der Fahrt haben wir erfahren, dass diese Stämme früher Opium hergestellt und verkauft haben. Seit dem dies in Thailand verboten ist, sind sie wohl auf die Tee Herstellung und dem Verkauf von Souvenirs umgestiegen.
Nach dem wir durch das Dorf geschlendert sind und uns ein Crêpe für 50ct gekauft haben, ging es zum Tempel.
Mit einer Cable car sind wir den Berg hochgefahren, wo wir dann genügend Zeit hatten uns auf der Anlage umzusehen. Zuerst war es sehr bewölkt und die Wolken hingen am Berg fest, aber kurze Zeit später hat es etwas aufgeklart und man konnte von einer Plattform aus über Chiang Mai sehen. Dabei ist uns erstmal bewusst geworden, wie riesig die Stadt eigentlich ist.
Natürlich waren Janina und ich nicht gemessen gekleidet, aber dieses Mal mussten wir uns was ausleihen, heißt wir mussten bezahlen, für ein stinkendes etwas.. Zum Glück war das jetzt auch nicht so viel. Der Haupttempel war der wahnsinn. Richtig schön und auch sehr gepflegt. Der Turm war komplett aus Gold und an jeder Ecke standen so vergoldete Schirmchen. Natürlich gab es auch einige vergoldete Buddhastaturen, aber diesmal stand der Turm im Mittelpunkt. Leider war es auch sehr auffällig wie viel Geld die mit diesem Tempel machen. Zu einem der allgemine eintritt, das Ausleihen von den Klamotten, viele Boxen für Spenden und dann tausend Möglichkeiten etwas zu kaufen, seinen Namen drauf zu verewigen um es dann irgendwo aufzuhängen. Da das bestimmt tausend von Menschen am Tag machen, werden die Sachen nicht lange hängen bleiben. Aber wie schon mal im vorherigen Post geschrieben geht es auch im Buddhismus alles nur ums Geld.
An unserem letzten Tag in Chiang Mai haben wir eine Tagestour zum Elephant Natur Park gemacht, der Hauptgrund weshalb wir überhaupt nach chiang Mai gefahren sind und weshalb wir einiges um ein Tag verschieben mussten. In dieser auffangstation werden Elefanten aufgenommen die auf Grund vom Tourismus, hier können Touristen auf Elefanten reiten, wo die Tiere mit Stöcken und Spitzen geschlagen werden. Desweiteren werden Elefanten auch bei Waldabholzung, was neben bei in Thailand verboten ist, als Arbeitstier verwendet, wo sie Bäume einen Berg hoch ziehen müssen. Janina und ich waren uns dem allem bewusst, aber haben uns nicht darauf vorbereitet was das für Auswirkungen auf die Tiere hat. Die meisten Elefanten waren halb Blind bis blind, einige konnten nicht richtig laufen, weil sie entweder was an der Hüfte oder am Fuß hatten. Auf Grund dessen, sind die Tiere auch nicht mehr in der Lage alleine in der Wildness zu überleben. Im Bus wurden wir mit einem Video vorbereitet, bei dem Janina fasst gemeint hätte. Jeder der sagt, dass Elefanten eine dicke Haut haben und somit die Schläge mit den Stöcken kaum spüren, liegt falsch! Elefanten haben zwar eine dicke Haut, aber diese ist sehr empfindlich, die spüren alles über deren kleinen Härchen. Auf dem Weg zum Park haben wir einige Touristen auf Elefanten reiten gesehen. Sehr schade. Außerdem haben wir erfahren, dass einige Elefanten zum betteln benutzen um mehr Geld verlangen zu können. In Chiang Mai ist das erlaubt, gott sei dank haben wir nie einen gesehen!
Im Park befinden sich derzeit 40 Elefanten. Der Park muss selbst für verstümmelte Elefanten eine menge Geld hinlegen, um diese von dem ursprünglichen Besitzern abzukaufen. Deswegen gibt es auch eine riesen Spendenaktion und sehr viele Freiwilligenarbeiter, die für Unterkunft und Essen das Essen für die Elefanten vorbereiten, was verdammt viel ist. Die Tiere sind nicht umsonst so groß und dick, außerdem müssen die Gehege sauber gehalten werden und die komplette Anlage in Schuss gehalten werden. Das mit den Gehegen hat mich am Anfang etwas verstutzt, da die Tiere normalerweise draußen schlafen. Unser Tourguide hat uns erklärt, dass wenn die Elefanten auf dem freien Gelände nach Essen suchen und dann auf ein anderes Gelände kommen, wie zum Beispiel wo die Anbieten auf Elefanten zu reiten, dann behalten die die Elefanten. Also dient es zu deren eigenem Schutz. Auf dem Programm stand zuerst Fütterung. Jede Gruppe hatte einen vollen Korb an Gemüse und Obst, welche man den Elefanten hinhalten konnte und diese haben das Obst mit deren Rüssel aufgenommen. In dieser Zeit hatte man den ersten Körperkontakt mit den Tieren. Unglaublich. Zur eigenen Sicherheit gab es ein Gitter zwischen uns und den Elefanten, da deren Rüssel sehr stark ist und die uns theoretisch ganz einfach umnieten können, und der Tourguide nicht immer auf jeden Acht geben kann. Später konnten wir in Begleitung mit dem Tourguide aufs freie Gelände, wo uns vereinzelte Elefanten und deren Geschichte vorgestellt wurde, aber auch bestimmte Elefanten, die es zulassen einen zu streicheln. Dabei konnte man die raue Haut, aber auch die feinen Haare spüren. Die Tiere sind sehr vorsichtig mit einem umgegangen und waren auf tierische Art und Weise sehr nett. Das gute war, dass die Elefanten einfach weg gehen konnten, wenn diese kein Bock mehr auf streicheleinheiten hatten.
Später konnten wir beobachten wie 4 Elefanten, darunter ein kleines, im Fluss gebadet haben und getobt haben. Das war ein süßes Schauspiel. Desweiteren konnte jede Gruppe einen Elefanten Baden, das heißt, man stand mit den Tieren halb im Fluss, jeder hatte einen Eimer bekommen und konnte das Wasser über die Tiere kippen, während diese gemütlich ihre Melonen gegessen haben. Später konnte man bei einer weiteren Essensausgabe zusehen, wo die Tourguides und die Elefanten mit dem Essen gespielt haben. Ebenfalls ein lustiges Schauspiel. Am Ende konnten wir, leider im regen, zusehen wie die Elefanten den Mais aus den Blättern und Stämmen heraus gefischt haben.
Es hört sich alles sehr stark nach einer Art Show an und das dachte ich mir zwischendurch auch, aber wenn die Tiere echt keine Lust haben, dann können die einfach gehen. Und man darf nicht vergessen, wie gut es ihnen dort geht, im Vergleich zu vorher. Und wie bereits geschrieben, können die Tiere nicht mehr alleine in der Wildness überleben und sind auf deren Hilfe angewiesen. Es ist traurig, aber war. Dennoch haben wir den Tag sehr genossen. Es war einfach ein unschreibliches Gefühl den Tieren so nah zu sein und streicheln zu können. Man hat richtig gemerkt wie vorsichtig sie sich bewegt haben, sobald jemand neben ihnen stand.
Neben Elefanten befinden sich auch 400 gerettete Hunde und 100 Katzen aus Bangkok in dem Park. Was ich vielleicht noch nicht berichtet habe, wie viele streunende Katzen und Hunde es in den Städten gibt. Natürlich sind die meisten total dürr und dreckig. Im Park können die sich frei austoben. Außerdem haben die dort noch eine große Herde von Wasserbüffel, die der park vor der Schlachtung gerettet haben. Mein schwarzer Humor meinte dazu nur, schade um das gute Fleisch. Hahaha
Außerdem gab es zum Mittagessen ein riesen Buffet mit thailändischen und vegetarischen Essen.
Übersetzt heißt die Stadt "neue Stadt", obwohl diese mindestens 700 Jahre alt ist.
Wir sind mit dem Nachtzug von Bangkok aus dorthin gefahren, was eine ziemlich coole Erfahrung war. Tagsüber sitzt man in einem 4er mit einer Tischmöglichkeit und abends wird von oben ein Bett runtergeklappt, was das Topbett ist und die Sitzecke wird zu einem netten Bett ausgefahren. Wer im oberen Bett schläft wird mit zwei Gurten vom runterfallen abgehalten. Gut dass der Zug durchgehend am ruckeln ist. Das hat mich was zeit gekostet um überhaupt einzuschlafen. Außerdem brannte die ganze Nacht über das Licht im Gang und die Klimaanlage lief durchgehend auf gefühlte Minusgrade. Gut dass wir gut vorbereitet waren und uns lange Klamotten ins Handgepäck gepackt haben. Das große Gepäck wurde unter den sitzen verstaut.
Morgens in Chiang Mai angekommen sind wir zu unserem Hotel gefahren, wo wir glücklicherweise bereits einchecken konnten. Da Janina nicht ganz so gut schlafen konnte, haben wir uns nochmal was ausgeruht, bevor wir die Stadt erkundet haben. Da bekanntlich das Leben in Thailand sehr günstig ist, haben wir uns in einem 3* Hotel eingemietet mit regendusche, Frühstückbuffet und freies Internet, für umgerechnet 10€ die Nacht zusammen.
Immer noch früh am Tag sind wir einfach mal losgetigert, was sich als nicht ganz so einfach heraus gestellt hat, weil man null Orientierungssinn hat und man in irgendwelche ecken kommt, die nicht unheimlich sind, aber man dachte woanders raus zukommen. In einem netten Restaurant haben wir uns fettes Mittagessen für zusammen 6€ geholt. Gestärkt haben wir den älteren Stadtteil von Chiang Mai besichtigt, wo sich insgesamt 35 Tempel befinden. In 2 oder 3 sind wir auch rein gegangen. Einer war sogar aus Holz gebaut, was mal was ganz neues war. Ansonsten befinden sich in dem Viertel kaum Hochhäuser und es sieht irgendwie überall gleich aus. Auch dort befinden sich alte und moderne Häuser direkt nebeneinander. Bestes Beispiel ist unser Hotel gewesen, welches links neben dem Eingang eine kleine Bruchbude stehen hatte wo die Leute Fleischspieße verkauft haben.
Einiges ist kaputt, wie zum Beispiel die Gehwege, wo drauf man richtig achten muss. Außerdem sind die Straßen eng, und überall hängen viele Stromkabel. Das haben wir auch schon in Bangkok gesehen. Teilweise sehen die Strommäste so überladen aus, sodass man das Gefühl bekommt, diese dicken Beton- oder Holzstämme kippen gleich um. Manchmal muss man sogar den Kopf was einziehen, weil man angst bekommt and die Stromkabel dran zu kommen.
In Chiang Mai gibt es einige Märkte. Einmal den täglichen Nightmarket, den Saturday und Sundaymarket wo sie wieder die ganzen Souvenirs, shirts und Spieße verkaufen. Auf dem Nightmarket waren Janina und ich einmal nett einkaufen. Da zeitgleich auch der Saturdaymarket war, war es beim Nightmarket nicht so überladen mit menschen und man konnte sich in Ruhe umgucken und sich frei bewegen. Außerdem waren die Preise nicht so "hoch" wie in Bangkok, weshalb wir um so mehr gekauft haben. :D
Was sehr bekannt bei Chiang Mai ist, ist der Doi Suthep Tempel, welcher auf einem Berg gelegen ist. Mit einer geführten halb Tages Tour sind wir zu erst zu einem Dorf von Bergeinwohner gefahren, welche vor mehreren Jahren aus politischen Gründen ihr Land verlassen haben und nun in den Bergen Nordthailands leben. In der Broschüre wurden diese als primitiv beschrieben, weil die anscheinend kein Alphabet haben und somit Analphabeten sind. Anscheinend auch eine Touristenattraktion. Am anfang waren Janina und ich dagegen, aber weil das inklusive war mussten wir da eh hinfahren. Dann hat sich herausgestellt, dass die Leute ebenfalls Souvenirs verkaufen und sehr auf den Tourismus angewiesen sind. Man bekommt kaum was von deren eigentlichen "primitiven" Lebensstil mit. Während der Fahrt haben wir erfahren, dass diese Stämme früher Opium hergestellt und verkauft haben. Seit dem dies in Thailand verboten ist, sind sie wohl auf die Tee Herstellung und dem Verkauf von Souvenirs umgestiegen.
Nach dem wir durch das Dorf geschlendert sind und uns ein Crêpe für 50ct gekauft haben, ging es zum Tempel.
Mit einer Cable car sind wir den Berg hochgefahren, wo wir dann genügend Zeit hatten uns auf der Anlage umzusehen. Zuerst war es sehr bewölkt und die Wolken hingen am Berg fest, aber kurze Zeit später hat es etwas aufgeklart und man konnte von einer Plattform aus über Chiang Mai sehen. Dabei ist uns erstmal bewusst geworden, wie riesig die Stadt eigentlich ist.
Natürlich waren Janina und ich nicht gemessen gekleidet, aber dieses Mal mussten wir uns was ausleihen, heißt wir mussten bezahlen, für ein stinkendes etwas.. Zum Glück war das jetzt auch nicht so viel. Der Haupttempel war der wahnsinn. Richtig schön und auch sehr gepflegt. Der Turm war komplett aus Gold und an jeder Ecke standen so vergoldete Schirmchen. Natürlich gab es auch einige vergoldete Buddhastaturen, aber diesmal stand der Turm im Mittelpunkt. Leider war es auch sehr auffällig wie viel Geld die mit diesem Tempel machen. Zu einem der allgemine eintritt, das Ausleihen von den Klamotten, viele Boxen für Spenden und dann tausend Möglichkeiten etwas zu kaufen, seinen Namen drauf zu verewigen um es dann irgendwo aufzuhängen. Da das bestimmt tausend von Menschen am Tag machen, werden die Sachen nicht lange hängen bleiben. Aber wie schon mal im vorherigen Post geschrieben geht es auch im Buddhismus alles nur ums Geld.
An unserem letzten Tag in Chiang Mai haben wir eine Tagestour zum Elephant Natur Park gemacht, der Hauptgrund weshalb wir überhaupt nach chiang Mai gefahren sind und weshalb wir einiges um ein Tag verschieben mussten. In dieser auffangstation werden Elefanten aufgenommen die auf Grund vom Tourismus, hier können Touristen auf Elefanten reiten, wo die Tiere mit Stöcken und Spitzen geschlagen werden. Desweiteren werden Elefanten auch bei Waldabholzung, was neben bei in Thailand verboten ist, als Arbeitstier verwendet, wo sie Bäume einen Berg hoch ziehen müssen. Janina und ich waren uns dem allem bewusst, aber haben uns nicht darauf vorbereitet was das für Auswirkungen auf die Tiere hat. Die meisten Elefanten waren halb Blind bis blind, einige konnten nicht richtig laufen, weil sie entweder was an der Hüfte oder am Fuß hatten. Auf Grund dessen, sind die Tiere auch nicht mehr in der Lage alleine in der Wildness zu überleben. Im Bus wurden wir mit einem Video vorbereitet, bei dem Janina fasst gemeint hätte. Jeder der sagt, dass Elefanten eine dicke Haut haben und somit die Schläge mit den Stöcken kaum spüren, liegt falsch! Elefanten haben zwar eine dicke Haut, aber diese ist sehr empfindlich, die spüren alles über deren kleinen Härchen. Auf dem Weg zum Park haben wir einige Touristen auf Elefanten reiten gesehen. Sehr schade. Außerdem haben wir erfahren, dass einige Elefanten zum betteln benutzen um mehr Geld verlangen zu können. In Chiang Mai ist das erlaubt, gott sei dank haben wir nie einen gesehen!
Im Park befinden sich derzeit 40 Elefanten. Der Park muss selbst für verstümmelte Elefanten eine menge Geld hinlegen, um diese von dem ursprünglichen Besitzern abzukaufen. Deswegen gibt es auch eine riesen Spendenaktion und sehr viele Freiwilligenarbeiter, die für Unterkunft und Essen das Essen für die Elefanten vorbereiten, was verdammt viel ist. Die Tiere sind nicht umsonst so groß und dick, außerdem müssen die Gehege sauber gehalten werden und die komplette Anlage in Schuss gehalten werden. Das mit den Gehegen hat mich am Anfang etwas verstutzt, da die Tiere normalerweise draußen schlafen. Unser Tourguide hat uns erklärt, dass wenn die Elefanten auf dem freien Gelände nach Essen suchen und dann auf ein anderes Gelände kommen, wie zum Beispiel wo die Anbieten auf Elefanten zu reiten, dann behalten die die Elefanten. Also dient es zu deren eigenem Schutz. Auf dem Programm stand zuerst Fütterung. Jede Gruppe hatte einen vollen Korb an Gemüse und Obst, welche man den Elefanten hinhalten konnte und diese haben das Obst mit deren Rüssel aufgenommen. In dieser Zeit hatte man den ersten Körperkontakt mit den Tieren. Unglaublich. Zur eigenen Sicherheit gab es ein Gitter zwischen uns und den Elefanten, da deren Rüssel sehr stark ist und die uns theoretisch ganz einfach umnieten können, und der Tourguide nicht immer auf jeden Acht geben kann. Später konnten wir in Begleitung mit dem Tourguide aufs freie Gelände, wo uns vereinzelte Elefanten und deren Geschichte vorgestellt wurde, aber auch bestimmte Elefanten, die es zulassen einen zu streicheln. Dabei konnte man die raue Haut, aber auch die feinen Haare spüren. Die Tiere sind sehr vorsichtig mit einem umgegangen und waren auf tierische Art und Weise sehr nett. Das gute war, dass die Elefanten einfach weg gehen konnten, wenn diese kein Bock mehr auf streicheleinheiten hatten.
Später konnten wir beobachten wie 4 Elefanten, darunter ein kleines, im Fluss gebadet haben und getobt haben. Das war ein süßes Schauspiel. Desweiteren konnte jede Gruppe einen Elefanten Baden, das heißt, man stand mit den Tieren halb im Fluss, jeder hatte einen Eimer bekommen und konnte das Wasser über die Tiere kippen, während diese gemütlich ihre Melonen gegessen haben. Später konnte man bei einer weiteren Essensausgabe zusehen, wo die Tourguides und die Elefanten mit dem Essen gespielt haben. Ebenfalls ein lustiges Schauspiel. Am Ende konnten wir, leider im regen, zusehen wie die Elefanten den Mais aus den Blättern und Stämmen heraus gefischt haben.
Es hört sich alles sehr stark nach einer Art Show an und das dachte ich mir zwischendurch auch, aber wenn die Tiere echt keine Lust haben, dann können die einfach gehen. Und man darf nicht vergessen, wie gut es ihnen dort geht, im Vergleich zu vorher. Und wie bereits geschrieben, können die Tiere nicht mehr alleine in der Wildness überleben und sind auf deren Hilfe angewiesen. Es ist traurig, aber war. Dennoch haben wir den Tag sehr genossen. Es war einfach ein unschreibliches Gefühl den Tieren so nah zu sein und streicheln zu können. Man hat richtig gemerkt wie vorsichtig sie sich bewegt haben, sobald jemand neben ihnen stand.
Neben Elefanten befinden sich auch 400 gerettete Hunde und 100 Katzen aus Bangkok in dem Park. Was ich vielleicht noch nicht berichtet habe, wie viele streunende Katzen und Hunde es in den Städten gibt. Natürlich sind die meisten total dürr und dreckig. Im Park können die sich frei austoben. Außerdem haben die dort noch eine große Herde von Wasserbüffel, die der park vor der Schlachtung gerettet haben. Mein schwarzer Humor meinte dazu nur, schade um das gute Fleisch. Hahaha
Außerdem gab es zum Mittagessen ein riesen Buffet mit thailändischen und vegetarischen Essen.