Und das alles in einer Woche, denn mehr Zeit gab es leider nicht.
Am Montag dem 02.03. haben wir unseren Campervan von Jucy abgeholt und sind sofort zum Wilson Promontory Nationalpark, von dem wir seit Cairns nur gutes gehört haben und unbedingt hin wollten. Die Zeit war reif! Das gute war, dass ich diesmal auch fahren durfte, so musste Janina nicht alles alleine fahren. Während der Fahrt habe ich noch erfahren, dass ich mein Paket in 2 Tagen abholen könne, woran ich nicht mehr geglaubt habe. :))
Nachmittags sind wir im Nationalpark angekommen und haben uns entschlossen noch einen Walk zu machen, bevor wir zum Campingplatz fahren. Und es hat sich gelohnt. Angefangen hat es mit einem relativ großen Kangaroo welches einfach am Straßenrand gechillt hat. Dann haben wir noch zwei schicke Vögel gesehen. Als Vogelexperte würde ich vermuten dass ich doch keine Ahnung von Vögel haben, die aber einfach schön aussahen. Nur paar Minuten später hat sich einer von Janina's Wünschen erfüllt, ein Wombat sehen, aus nächster Nähe. Und das hat sie auch, sie konnte sogar Selfies mit dem Süßen machen. Angefasst und eingepackt hat sie ihn zum Glück nicht. Wir vermuten dass dieses Wombat relativ alt war, weil man so nah ran konnte und es schon Fell verloren hatte. Ich glaube 100 Fotos nur von diesem Wombat auf meiner Kamera zu haben. :D Es ist aber auch ein süßes Ding!
Zweimal um die Ecke haben wir ein weiteres Wombat entdeckt, welches dichteres und dunkleres Fell hatte, und schreckhafter war und somit denken wir ein jüngeres Wombat entdeckt zu haben. Auf jeden Fall sehr cute und Janina hatte ihren best day ever! :) :D
Die Tatsache, dass wir am späten Nachmittag diesen Walk gemacht haben, kamen die ganzen Tiere in scharen raus. Wir haben noch nie so viele Kangaroos auf einmal gesehen. Die saßen einfach gemütlich am Wegrand und haben gefuttert. Von manchen wurden wir scharf beobachtet, was uns sogar was angst eingejagt hat, andere haben wir unfreiwillig erschreckt und ein weiteres kam aus dem Busch gehüpft und stand direkt vor uns. Erschrocken blieb es und wir wie angewurzelt stehen. Das Kangaroo wollte uns zum Glück nicht boxen und ist ausgewichen, dabei fast ausgerutscht und durch einen Busch gesprungen wo es auch fast hängen geblieben wäre. Zu geil! (Bestimmte Kangaroos können echt boxen, wenn sie Angst haben oder sich angegriffen fühlen)
Nach so einem erfolgreichen Walk konnten wir zufrieden, eigentlich mit voller Begeisterung, zum Campingplatz fahren. Was für ein schöner Tag.
Am nächsten Tag haben wir beschlossen den Mount Bischof hoch zu wandern um die beschriebene wunderschöne Aussicht zu sehen. Der Weg war eigentlich voll okay und da es im Wald war nicht so heiß. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Aussicht war wirklich sagenhaft schön. Konnten nicht genug bekommen. Zwar waren wir nicht auf dem höchsten Berg des Nationalparks, aber wir konnten die Küste mit den kleinen Inseln und über andere Berge hinweg ins Grüne. Nach dieser Anstrengung haben wir uns an den squeaky Bay gesetzt. Der Sand quietscht wirklich unter den Füßen, hört und fühlt sich total witzig an.
Anschließend sind wir einen weiteren Walk gegangen, der uns zu einem Aussichtspunkt am Wasser führte, von wo aus man in die angrenzenden Buchten sehen konnte und natürlich die Berge. Dort hätte man bestimmt einen schönen Sonnenuntergang sehen können, aber der Hunger hat mal wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Am Mittwoch sind wir ganz früh aufgestanden, weil wir noch Emus sehen wollten und wir gelesen haben, dass man diese eher Abends oder in der Morgendämmerung zu sehen sind. Und mal wieder hatten wir Erfolg. Zuerst hbn wir ein Emu sehr weit weg entdeckt, welches eine Sanddüne bestiegen hat. Paar Minuten später haben wir eine kleine Gruppe von Emus direkt neben uns entdeckt. Teilweise zu nah, sodass wir uns gesagt haben, wenn die noch näher kommen laufen wir. :D aber alles gut. Der Weg führte zu einem Strand, wo wir ganz alleine waren. Gefrühstückt haben wir am Straßenrand mit einem netten Blick auf ein Tal. Leider war es was windig weswegen wir schnell weiter gezogen sind. Wir haben nochmal ein stopover in Melbourne gemacht um mein Paket endlich abzuholen und was einzukaufen. In der Stadt zu fahren ist immer wieder was nervig, wegen den vielen Spuren und Einbahnstraßen, aber dank Google Maps haben wir es wieder heil aus der Stadt geschafft. Next stop: Great Ocean Road! :)
Kurz gesagt besteht die Great Ocean Road einfach nur darin an der Küste entlang zu gehen. Dabei hat man nur zufällig eine nette Aussicht und sieht paar coole Sachen links und rechts. Teilweise ist die Strecke was kurvig eng steil und windig, aber nichts was man nicht meistern könnte.
Offiziell beginnt die Straße mit einem Tor aus Holz wo der Name oben drauf steht. Hört sich eigentlich nicht so spektakulär an, aber ich hab kein Auto gesehen welches dort nicht gestopt hat um ein Foto zu machen. An der Seite haben die sogar zwei kleine Rampen gebaut von wo aus man super Bilder von dem Tor und mit dem Tor machen kann. Natürlich gehörten wir auch dazu.
Auf dem Weg gibt es mehrere Parkbuchten und Stopmöglichkeiten um die Küste und den Ausblick zu genießen. Man hält auch gefühlt 100 mal an, weil man als Fahrer das Gefühl bekommt nicht alles sehen bzw wahrnehmen zu können. Teilweise muss man sich aber auch sehr auf die Straße konzentrieren. Bei einem Stop haben wir bei Eukalyptus Bäumen gehalten und tatsächlich zwei Koalas im Baum sitzen gesehen. Endlich haben wir die auch mal in freier Wildbahn gesehen. :) Einfach zucker süß diese Tiere!
Im Otway Nationalpark haben wir übernachtet, welches zu Beginn eine Herausforderung war, weil wir schier den Campingplatz nicht finden konnten und dann einfach auf einem gecampt haben. Man muss dazu sagen, dass die Beschilderung echt miserabel war. Auch das Kochen mit dem kleinen Gasherd war nicht so einfach, dabei haben wir uns schon ein einfaches Nudelgericht ausgesucht. Dann dauert es eben eine Stunde um Nudeln mit Sauce zu kochen.
Am nächsten Morgen wurden wir von Schafen begrüßt, welche am Straßenrand gegrast haben. Die waren so lieb und haben uns bis zur Hauptstraße begleitet. Spaß, die sind ausgebückst und hatten schiss und anstelle einfach stehen zu bleiben oder zurück aufs Feld zu hüpfen sind manche 3 Minuten mit uns gelaufen.
Unser erster stop des Tages waren die 12 Aposteln von denen allerdings nur noch 8 stehen. Im Grunde sind das Felsen mitten im Wasser, wie die lange Anna bei Helgoland. Als wir dort waren war es ziemlich windig, was auf den Bilder nicht zu übersehen ist. Dennoch echt cool. :)
Am Visitorcentre haben wir uns Kaffee und Kakao gekauft und sind auf den nächsten ruhigeren Parkplatz zum frühstücken gefahren. Später haben wir entdeckt, dass die Gegend richtig schön ist. Zum Glück haben wir dort ausversehen gehalten. Dort konnte man so richtig die Wucht des Wasser sehen. Einmal wie die Wellen gegen die Felswände aufprallen und was für Verformungen das Wasser anrichtet. Teilweise sind einfach "Löcher" bzw ein Bogen in einem Felsen, was aussieht wie eine Art Brücke, dann stehen einfach riesige Felsbrocken abgetrennt vom Festland im Wasser und bei einem konnte man erkennen wo anscheinend mal vor nicht allzu langer Zeit auch mal ein Bogen war, den das Wasser mit der Zeit ganz mitgerissen hat. Es ist sau schwer das zu beschreiben, aber es war einfach bezaubernd sich das Spektakel anzusehen. Wir haben nicht ohne Grund fast 2 Stunden dort verbracht. Ich hoffe die Bilder sprechen für sich.
Anschließend sind wir noch eine ziemlich lange Strecke gefahren, wo wir die Grenze von Victoria und South Australia überquert haben.
Am nächsten Morgen wollten wir gemütlich unseren 3 Stunden Trip nach Adelaide antreten, aber unser Auto wollte nicht mitspielen. Wir hatten schon von Anfang an das Problem, dass der Camper nicht so leicht angehen wollte, und an dem morgen ging plötzlich gar nichts mehr. Nach einiger Zeit haben wir die Karre ans laufen bekommen und sind zur nächsten Werkstatt gedüst. Dort hatten wir auch nochmal eine gute Wartezeit bis wir endlich dran kamen. Zum Glück ist Jucy da problemlos mit umgegangen und hat super kooperiert. Leider konnten wir dann erst nachmittags unsere Tour antreten und sind erst abends in adelaide angekommen, wo wir nichts mehr machen konnten, außer kochen chillen und schlafen. Dafür sind wir am nächsten Tag zeitig aufgestanden um genügend Zeit in der Stadt zu haben. Über Adelaide gibt es so ansich nicht viel zu sagen. Es ist eine schöne Stadt mit vielen alten, aber restaurierten Gebäuden. Die City und Fußgängerzone ist ansprechend, aber nach einem halben Tag hat man alles interessante schon abgelaufen. Ich denke mit Adelaide ist es das selbe wie mit Melbourne, man muss dort leben oder eine längere Zeit verbringen um die Stadt zu lieben.
Wie so gut in jeder großen Stadt von Australien gibt es auch in Adelaide einen riesigen Markt. Dort haben Janina und ich Fleischkäse entdeckt und konnten nicht anders, als und eine gute Scheibe zu kaufen und diese in ein Brötchen reinzulegen. Man war das Lecker! :) Ich bin auch voll der Fan von solchen Märkten geworden, nicht nur dass das Obst und Gemüse meistens günstiger ist, die Atmosphäre ist echt entspannend und angenehm, irgendwie. Irgendwo hat Janina gelesen, dass man bei Port Adelaide Delfine sehen kann, also sind wir natürlich dort hin gefahren. In Port Adelaide war absolute tote Hose. Fast hätten wir gedacht, dass es umsonst war dort hin zufahren, aber auf dem Weg zum Bus konnten wir doch noch ein Delfinrücken sehen, was Janina zum Glück ausgereicht hat, denn ich war total müde. Die Nacht sollte auch nicht lang werden, weil wir die ganze Strecke von Adelaide bis nach Melbourne zurück fahren mussten und das innerhalb eines halben Tages. Um 14 Uhr mussten wir den Camper wieder abgegeben haben. Challenge accepted.
Um 3:30 Uhr morgens ging der Wecker, kurz Zähne putzen, umziehen, alles umbauen und los geht's. Eigentlich sind wir gut durch gefahren, nur fürs Tanken, Pipi machen und frühstücken haben wir angehalten. Und das "nur" hat uns gut 2 Stunden gekostet, die wir als Zeitpuffer zur Fahrzeit hinzugerechnet haben. So wurde es am Ende knapp. Aber auf dem Weg gab es einen Rastplatz an einem pinken See, da mussten wir unbedingt frühstücken und haben gut Zeit verplempert. Aber irgendwie haben wir es doch noch geschafft um 14 Uhr auf den Jucy Parkplatz drauf zu fahren mit noch voll getankten Camper. Zwar habe ich die Geschwindigkeitbegrenzung durchgehen mindestens um 10 km/h überschritten, was zu hohen Kosten führen kann, aber am Ende ist alles gut gegangen. Anschließend sind wir nur noch ins Hostlbett gefallen und haben nicht mehr viel gemacht. Am nächsten Morgen ging der Wecker um 5 Uhr. Neuseeland wir kommen! :)
Donnerstag, 12. März 2015
Wildlife, Natur, beautiful City
Sonntag, 8. März 2015
Melbourne
Wir versuchen unser Glück in Melbourne.
Nach gut 1,5 Monaten reisen geht uns das erarbeitete Geld langsam aus. Wir beschweren uns zwar auf höchstem Niveau, dennoch war es geplant in Melbourne wieder zu arbeiten. Also begann der ganze Bewerbungskack und planlos in den nächsten Tag hinein leben von vorne. Die erste Woche hatten wir uns in Flinder Street Backpacker eingebucht, welches sehr Zentral liegt und eigentlich echt sauber und schön ist. Ein wenig müde vom vielen Wandern in Tasmanien haben wir die ersten Tage nicht viel gemacht, außer chillen, ausruhen, essen und übers Internet bewerben. Weil es im Hostel kein freies Wlan gab sind wir zum Victoria Market gewatschelt, weil man dort kostenlos und unbegrenzt ins wlan konnte. Dort haben wir uns über Gumtree bei vielen Job Angebote im Gastronomiebereich beworben. So ähnlich lief es paar Tage später auch über eine weitere Internetseite ab, wo wir uns nochmal bei gefühlten 50 Angeboten beworben haben. Uns war bewusst, dass es besser ist von Bar zu Bar zu laufen und sich persönlich vorstellen, doch genau wie in Cairns damals, hat man meistens nur zu hören bekommen, dass sie momentan nicht suchen, aber unseren Lebenslauf gerne annehmen, falls etwas frei wird. Bla bla, wenn etwas wirklich frei wird dann sind schon sehr x neue Leute da, die sich im richtigen Moment bewerben. Das einzig gute an dieser Sache ist, dass man die Stadt ein wenig erleben kann.
Wir dachten uns, wir sind jetzt in Melbourne, D brauchen wir 100pro das RSA (eine Lizenz um Alkohol ausschenken zu dürfen, wofür man in dem Bundesstaat Victoria einen Kurs besuchen muss der etwas kostet.) Wie sich später heraus stellt haben wir beide es nicht machen müssen. :D
Nach einer Woche im hostel sind wir in eine Wohnung in St. Kilda umgezogen, durch die wir über Graham (Kingaroy) gekommen sind. Dort haben wir es uns auch schön eingerichtet.
Nach gut 2 Wochen bewerben/in Melbourne sein habe ich ein Vorstellungsgespräch und somit einen Arbeitsplatz im "little blue" Restaurant gehabt. Das Restaurant ist nur 10 Minuten zu Fuß von der Wohnung entfernt und ist echt schön. Die Leute sind total lieb und die Aussicht ist einfach schön, und zwar hat man die skyline von Melbourne direkt vor sich und nach dem schönem Sonnenuntergang kleine blaue Pinguine auf der anderen Seite, die vereinzelt aus dem Wasser kommen.
Zu Beginn hieß es, dass ich nur ein Part time job hätte, aber dass es mehr werden könne, alles natürlich Wetter abhängig. Zu diesem Wort haben sie sich auch gehalten, denn in meiner letzten Woche hatte ich gut 30 Stunden auf dem Buckel. Leider war der Stundenlohn so gar nicht gerecht. Die Tatsache, dass ich dort natürlich schwarz gearbeitet habe, spart Ihnen eine menge Geld, aber ein Stundenlohn zwischen 14-16 Dollar die Stunde ist unter dem Mindestlohn, auch wenn da noch Trinkgeld hinzu kommt. Da bin ich ehrlich, dafür würde ich , nicht 2 Monate lang den Buckel abarbeiten. Hinzukommt, dass Janina leider etwas länger gebraucht hat um einen Job zu bekommen, der dafür allerdings gut bezahlt wäre, aber der Besitzer hat sich erst 2 Wochen später wieder bei ihr gemeldet. Also stand für uns fest, wir müssen Melbourne verlassen. Unser ganzer Pläne haben wir wieder einmal über den Haufen geworfen. Dazu später mehr.
Am Sonntag den 22.02. hatte ich meinen letzten Arbeitstag.
Neben Arbeiten und auf Arbeitsuche sein haben wir auch viele schöne Sachen erlebt, erst recht in den letzten Wochen. Also nochmal alles von Anfang an:
Ein Tag nachdem Janina und Ich in Melbourne angekommen sind ist auch Lea aus Deutschland angereist um hier Work&travel zu machen. Ihr hatte ich erzählt, dass Janina und ich bis Mitte Februar in Tasmanien bleiben würden, damit es eine Überraschung sein würde, wenn ich sie mit vom Flughafen abhole. Und das war es auch! Es war so schön wieder meine kleine Lea in den Armen zu haben. Die süße hat vor Freude sogar ein paar Tränen verdrückt. Zusammen gekommen ist sie mit Torben und konnte bei Bekannten aus Melbourne unternommen. So konnte ich noch paar Mal mit ihr zusammen sitzen, wie zu Hause :)
Außerdem haben wir einen Samstag Abend und den darauf folgenden Sonntag mit Sofie aus Kingaroy verbracht, welcher absolut witzig war! Es war auch mega cool sie wieder zu sehen.
An einem Tag sind wir die Küste runter nach Elwood spaziert, wo wir wieder einmal einen super Strandtag gemacht haben. Das haben wir nach der langen Zeit echt wieder gebraucht. Auf dem Rückweg hatten wir wieder einmal eine super Aussicht auf die Skyline.
Und dann war auch noch Karneval, welchen wir mit anderen Jecken am Strand gefeiert haben. Hat sich lustigerweise über Facebook so ergeben. Der Tag und Abend war richtig witzig. Wir hatten typische Karnevalsmusik und manche hatten sogar früh Kölsch am Start. (Y)
Am nächsten Abend sind wir mit einer Jungentruppe (4 Cuties) nochmal feiern gegangen. Eigentlich sollte man Jungs nicht Cuties nennen, hahaha aber sie waren es halt. Wir sind in eine Rooftopbar in St. Kilda gegangen, dort hatten wir einen sehr lustigen Abend.
Zwei Wochen später sind wir nochmal zu dieser Rooftopbar gegangen, weil die Musik uns gefallen hatte und ich den Barkeeper kannte, weil er nach dem letzten Mal feiern gehen bei mir bei der Arbeit zu Besuch hatte und er sich irgendwie an mich erinnern konnte. Wir hatten den ganzen Abend lang frei Bier, Hammer! :) :D
An einem Sonntag sind wir mit einen Bekannten von Janina's Papa essen gegangen, bzw er und seine Frau haben uns netterweise eingeladen. Mit denen haben wir den ganzen Abend verbracht, welcher richtig Spaß gemacht hat, denn die beiden haben auch viel gereist und konnten somit viel erzählen. Aber auch allgemein hatten wir viel Spaß mit den zwei. Die Krönung war, dass sie uns die beste Eisdiele in Melbourne per eigentlich ganz Australien gezeigt haben. Eigentlich waren wir noch satt, aber der Nachtischmagen war noch leer.:D und dieses Eis war sooo lecker! An meinem Geburtstag sind wir da nochmal hin gegangen, einfach Jammi dieses Eis.
Lea hat zwei Wochen vor uns melbourne verlassen, weil bei denen es mit der Arbeit leider auch nicht so gut funktioniert hat. Sie haben sich einen Campervan gemietet und sind auf dem Weg die Ostküste zu bereisen. Was schade war, 1,5 Wochen vor meinem Geburtstag..
Da sich unsere Pläne geändert haben sind wir ins Flightcentre um uns nach Flügen nach Neuseeland zu erkundigen. Dort hat uns eine nette junge Dame bedient, mit der wir dann Schluss endlich fast alles gebucht haben und es bestimmt weiterhin machen werden. Wir haben uns irgendwie super mit ihr verstanden. :)
White Night, welche von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens geht und mehr Besucher hat als an Silvester in Melbourne, war super cool. Ständig sind irgendwelche Festivals in Melbourne und herum. Als wir angekommen sind waren auch die Australia Open und die Cricket Meisterschaften. Bei der white night ging es hauptsächlich und wie üblich für Melbourne um Kunst. Die Stadt wurde mit bunten Bildern bestrahlt, welche perfekt auf die Gebäude zugesvhnitten/gemalt wurden. War einfach schön sich das alles anzusehen. Außerdem gab es viele Straßenacts und sonstige Partys. Leider aber auch Menschenmassen, es war zu heiß um sich länger zwischen all den Menschen aufzuhalten.
Zwei mal während unserer Zeit in St. Kilda sind wir abends zum pier ausgegangen, denn dort kommen mit/nach dem Sonnenuntergang kleine blaue Pinguine heraus. Diese sind wohl die kleinsten ihrer Art und zucker süß. Für Beobachter gab es einen Steg von wo aus man manche Pinguine im Wasser schwimmen sehen konnte, wie sie an Land watscheln und auf der anderen Seite des steges, wie sie auf den Steinen eine Show präsentieren. Damit meine ich, dass vereinzelte Pinguine von dem Trubel der dort an Menschen herrscht nicht verängstigt sind und sich gemütlich ausschütteln und sonstiges. Einfach nur knuffig. Am liebsten hätte ich einen eingepackt und mitgenommen. :D
Natascha's forever 19ter Geburtstag, denn ich werde niemals die 20 knacken!
Mein Geburtstag war recht schön. Wer mich kennt weiß dass ich ein totaler Geburtstagfreak bin und as ganze Programm liebe. Das war hier nicht so einfach, aber wir haben das beste daraus gemacht. Wir sind bis Mitternacht aufgeblieben und haben ein wenig rein gefeiert. Am nächsten Morgen gab es lecker Frühstück und sogar Geschenke. Von janina hab ich ein neues Nackenhörnchen bekommen, weil ich mein altes am Flughafen verloren habe und sogar was von der Lea, was sie Janina mitgegeben hatte. :) mittags sind wir zur Eisdiele gefahren und haben uns dick Eis gegönnt. Anschließend sind wir zum Victoria Night Market, wo wir auf Franzi, die Freundin aus Brisbane, und noch 3 weitere Mädels von ihr getroffen haben. Auf dem Markt war super viel los. Es gab viele Stände mit Essen und einige für Klamotten und sonstigen Krimskrams. Zum Sonnenuntergang sind wir auf den Skydeck 88 gefahren. Von dort hatten wir eine super Aussicht über Melbourne. Das Wetter war so gut, man konnte bis nach St Kilda und weiter sehen. Der Sonnenuntergang war auch sehr schön. Dort haben wir uns noch mit 2 weiteren Boys von Karneval getroffen. Zu 8. sind wir dann los getigert um was zu trinken und für Janina und mich was zu Essen. Dann war mein Tag in Australien schon rum.
Neben dem Victoria Night Market, welcher nur Mittwoch abend stattfindet, gibt es an den restlichen Wochentagen den normalen Queen Victoria Markt, wo Gemüse, Obst, Früchte, Fleisch, Fisch und Delikatessen zum geringen Preis verkauft werden. So habe ich für 500g Erdbeeren nur $2 bezahlt und weitere $2 für 4 Avocados und noch vieles mehr. Lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in Melbourne ist.
In St. Kilda gibt es einen kleinen Freizeitpark, welcher wohl einer der ältesten im Lande sein soll. Der Eintritt führt durch einen geöffneten Mund eines Clowns, einwenig crazy. Der park war für uns nicht so spektakulär, weil wir nicht interessiert an den dortigen Achterbahnen waren.
An einem Nachmittag haben wir uns eine Show von Cirque de Soleil angesehen. Es ist eine Akrobatik Show zum Thema Totem, welche super gut gemacht ist. Janina und ich waren voll begeistert, erst recht als wir nach der Pause die Plätze gewechselt haben und uns mittig, unten direkt vor der Bühne Platz genommen haben. In Deutschland wollte ich auch schonmal in eine Show von denen, aber dort waren die Tickets viel zu teuer. Hier haben wir umgerechnet nur 50€ bezahlt, was nichts ist im Vergleich.
An einem verregneten Tag sind wir uns ins Museum für moderne Kunst gegangen, welches echt cool war. Eigentlich sind wir keine Museengänger, aber dort hatten wir viel Spaß. Nach dem Museum waren wir im Botanischen Garten, welcher auch total schön war. Am Anfang steht ein Wahrzeichen für die victorianischen Soldaten, die im ersten und zweiten Weltkrieg gefallen sind. Ein riesiger Shrine, von wo aus man auch eine super Aussicht auf die Skyline hatte. Das Museum zu den Weltkriegen war super gemacht, aber wir sind da nur durch geschländert. Ist ein zu trockenes Thema und außerdem hatte ich den ganzen driss bis zum letzten Schultag in Geschichte durch gekaut.
Weil uns Melbourne so gut gefallen hat haben wir uns es dort auch richtig gut gehen lassen. Wir waren ein paar Mal essen und einmal frühstücken. Die Leute dort gehen ständig aus! Und sie stehen total auf Café. Alles kann kacke sein, die Location, das Essen, die Bedienung etc. solange der Café lecker war ist noch alles in Ordnung. "At least the cafe was delicious. " Außerdem sind wir einen Tag nochmal richtig schön shoppen gegangen. Unser Hauptziel waren ein paar dickere Sachen für Neuseeland, aber haben natürlich auch andere nette Sachen gefunden. Und Witzigerweise gab es auch einen H&M welcher richtig groß war. Da hat mich sich fast heimisch gefühlt. :D
Zu Melbourne zum Abschuss: eine super coole Stadt, wo sich das Wetter binnen kürzester Zeit ändern kann, wo viele Festivals und sonstige Festivitäten stattfinden, wo es nicht leicht ist ein hässliches Haus zu finden und wo viel Kunst und sowas abgeht. Melbourne ist eine Stadt zum leben und nicht zum mal eben Besichtigen.
Unsere weiteren Pläne:
Für 7 Tage haben wir uns nochmal einen Campervan gemietet, mit dem wir den Wilson Prom. Nationalpark, die Great Ocean Road und Adelaide besichten bzw befahren möchten. Am 9.03 geht es für 5 Wochen nach Neuseeland und anschließend wieder nach Kingaroy um nochmal für höchstens 2 Monate zu arbeiten. Im Juli geht es wahrscheinlich nach Asien :)