Am Samstag sind wir nach Airlie Beach gefahren und haben uns, bewusst, in ein "Party" Hostel eingebucht. Hier ist es wohl so wie auf Malle, nur Party, Strand und chillen. Das einzige was man hier sonst machen kann ist auf die Whitsundays zu fahren bzw segeln, das wars. Und es ist schön so! Wir fühlen uns so richtig wie Urlauber, weil wir noch nicht mal kochen müssen. Zu dem hostel gehört eine Bar + restaurant und da gibt es Essen für 6,50$. Dafür können wir kaum selber kochen, deswegen nutzen wir das täglich aus, schön Burger Steak etc.
Am Samstag sind wir ein bisschen die Straßen entlang geschlendert und haben uns zum Schluss noch Frühstück Sachen bei Woolworth besorgt. Um 21 Uhr sind wir dann raus in die Bar und haben die Happy Hour für 0,75l Bier für 10$ ausgenutzt. Irgendwann sind wir weiter ins Magnum, was auch ein Hostel ist, mit DER bar. Da wars dann so richtig laut. Irgendwann sind wir mit 3 amerikanische Soldaten und 2 deutschen ins Gespräch gekommen und dann auch später weiter in einen irish pub/club. Die Amerikaner haben mal paar deutsche Wörter aufgegriffen und die ständig gesagt, wie ja und nein und struuuudel! :D
Der nächste Tag verlief relativ ruhig, mit Frühstück um 12 Uhr und chillen an der Lagune, welche direkt gegenüber von unserem Hostel ist. Gott sei dank haben wir dann noch unsere weiteren Touren gebucht. Da hier gerade Ferien sind waren die Whitsundays für unseren Termine fully booked. Also sind wir auf den 1st Oktober ausgewichen, wo wir dann abends auch weiter fahren. Gebucht haben wir bis einschließlich Fraser Island über Backpackers World travel. Einer von vielen travel agencys.
Den Montag haben wir wieder ruhig begonnen und haben uns dann mal auf Hut jagt gemacht. Hier gibt es leider keine richtigen Mützenfachgeschäfte, sodass wir lange nach einem passenden gesucht haben. Ich habe mir einfachshalber eine cap geholt. Weil die Jagd so anstrengend war mussten wir erstmal an der Lagune chillen und sonne tanken. (Y) Abends ging es nochmal auf Tour mit unseren Kanadierinnen aus unserem 8 Bett Zimmer. Die waren voll witzig drauf! :)
Am Dienstag wollten wir aktiv werden und uns zu einem shopping center begeben, aber dann haben wir bemerkt dass man den Bus nehmen müsste, also sind wir wieder am Strand gelandet. Am Nachmittag haben wir uns eine Unterwasserkamera für die Whitsundays besorgt, weil wir dort auch schnorcheln gegangen sind. Dann noch unseren Meal Deal verputzt und im zimmer abgehangen. Am Mittwoch ging der Wecker nämlich um 6 Uhr. Für uns Urlauber halt sehr früh! :D
Uns ist es bewusst, dass wenn wir arbeiten gehen, alles anders aussehen wird, aber bis dahin genießen wir alles. Und dazu gehört langes schlafen und ein gutes Frühstück!
Also 6 Uhr morgens aufstehen und versuchen die anderen 6 Leute nicht zu wecken. Um 7:30 um kam der Bus der uns zum marina point fuhr. Und dann haben wir uns wie alle anderen am Check in für die Tour hinten angestellt, nicht. :D also es gibt immer mehrere Anbieter für Touren, die aber alle im einem Gebäude ihren "Check in" haben, wie am Flughafen. Ein Frau hat die Leute zu den jeweiligen Schaltern gewiesen wo man den sein boarding pass bekam. Die Frau haben wir einfach übersprungen, können ja selber lesen wo wir hin müssen. Außerdem hat uns das Zeit gespart und reichlich kecks und einen guten Platz auf dem Boot gesichert. :D um 8:30 Uhr ging es dann los. Nach paar sicherheitseinweisungen wurden die Segel rausgeholt und sachte gesegelt. Währenddessen durfte man das linke trampolin nicht betreten. Wer setzt sich auf das Trampolin, obwohl alle anderen darum chillen?! Natürlich die Asiaten! :D auf unseren Touren waren es immer die, die es nicht gerallt haben und eine sonderaufforderung brauchten.
Nun gut, nach 45 Minuten befanden wir uns mitten in den Whitsundays. Wer sich jetzt wundert, das sind mehrere kleine Inseln, welche hauptsächlich Naturpark sind und wenige resorts sich dort nieder gelassen haben. Da Daydream Island am nähsten am Festland ist, sind dort natürlich die meisten hotels und Besucher. Dort haben wir noch Gäste abgeholt und dann weiter zwischen den Inseln entlang. Einfach nur schön und entspannend. Zwischen Hook Island und Whitsunday Island haben wir gehalten und geschnorchelt. Weil wir nun in der Quallen Session sind mussten wir einen special Anzug anziehen, welcher aber aussieht wie ein normaler Neopreneanzug. Weil um uns auch viele andere Leute waren, hatten wir auch keine Angst. Eigentlich war es echt schön, ich bin immer wieder fasziniert von der bunten Unterwasserwelt und ein paar hübsche Fische haben wir auch gesehen. Aber vom great barrier reef waren wir verwöhnt bzw sind es und waren nicht so hin und weg. :D nach einer Stunde ging auch wieder zurück aufs Boot und ab zum Whitehaven Beach, der 5. Schönste Strand auf der Welt! Ein 8 km langer Quarzstrand, weswegen er weiß ist und nicht von der Sonne erhitzt wird. Mit dem glasklaren Wasser ist es natürlich ein Paradies. Leider hatte unsere Unterwasserkamera einen Schaden und die Linse hat sich beschlagen sodass ein paar Bilder unscharf sind. Daraufhin haben wir uns auch beschwert und wollte das Geld zurück, haben aber nur 20$ von 35$ zurück bekommen und so eine schwule Tasche. Janina hätte wohl so lange diskutiert, bis sie uns alles wieder gegeben hätte, aber ich war zu müde. :D
Zurück zu unserer Tour, wir haben den Strand dennoch sehr genossen. Anschließend gab es BBQ auf dem Schiff, Jam Jam. Und dann ging es auch schon zurück. Zwischen den südlichen Inseln sind wir durch gesegelt, zurück zu Daydream Island und dann zu Airlie Beach. Als Nachtisch gab es schokokuchen und weil wir waren Backpackers sind haben wir erfragt, ob sie uns den Rest einpacken können. Die Brötchen hatten sie da leider schon in die Tonne geworfen. Naja, Kuchen' :D
Am Morgen mussten wir auschecken, weil wir ja am selben Abend mit dem Greyhound weiter gefahren sind. Zum Glück waren unsere Kanadierinnen so nett, unsere Koffer im zimmer zu lagern und haben uns anschließend noch duschen lassen. Das war sehr wichtig! Bis 11 Uhr haben wir dann noch mit denen abgehangen, ein abschiedfoto gemacht und dann sind Janina und ich auch los. Die Nacht mussten wir im Bus verbringen..